Eintopf - gesunder Genuß im Herbst
Herbstzeit ist Eintopfzeit! Wenn das Wetter kühler und regnerischer wird, sehnen sich Magen und Seele nach wärmenden Mahlzeiten. Da kommt ein gesunder Eintopf gerade recht, der aus frischen Saisongemüsen in aromatischer Brühe zubereitet wird.

Die Brühe
Die Brühe ist die Basis eines jeden guten Eintopfgerichts. In ihr zieht das Gemüse gar, wobei es Aromen aufnimmt und abgibt. Auf vorgefertigte Produkte sollten Sie nur im Notfall zurückgreifen.
Eine aus Suppengemüse selbst gezogene Gemüsebrühe oder eine Bouillon aus Suppenfleisch sind nicht nur wesentlich schmackhafter sondern auch deutlich preiswerter als Fonds aus dem Glas oder Pulver aus dem Döschen.
Darüber hinaus macht das Herstellen einer Brühe relativ wenig Arbeit:
- Suppengemüse putzen
- Wasser zusammen mit dem Gemüse aufsetzen
- gegebenenfalls auch Fleisch oder Suppenknochen hinzufügen
- aufkochen und für rund 1-2 Stunden köcheln lassen
- nach Belieben würzen
Das Gemüse
Das klassische Suppengemüse bzw. Suppengrün, das in viele Eintopf Rezepte gehört, besteht aus:
- Lauch
- Karotte
- Sellerie
- Petersilie
Weitere Gemüsesorten für einen Eintopf:
- Rotkraut ist nicht nur ein verlässlicher Begleiter von Gänsebraten und Rouladen, er macht auch im Eintopf eine gute Figur.
- Wirsing und Rosenkohl sind ebenfalls im Herbst saisonal bedingt besonders frisch und schmackhaft.
- Bleibt noch das Herbstgemüse schlechthin, der Kürbis. Nicht nur in der beliebten Kürbissuppe mit Ingwer und Curry können Sie Hokkaido und Co. verarbeiten, auch in Herbsteintöpfen aller Art eignen sich die verschiedenen Kürbissorten für Haupt- und Nebenrollen.
Tipp: Außerdem sind Eintöpfe sehr gute Resteverwerter, egal ob Nudel, Gemüse, Fleisch oder auch Wurstreste - in einen Eintopf passt fast alles hinein.
Das Fleisch

Aus den verschiedenen Rindfleischstücken wie Rieddeckel, mittlerem und dünnem Kügerl oder dem Wadschinken können Sie nicht nur Brühe kochen. Das Fleisch macht sich auch im herbstlichen Eintopf gut.
Ebenso ist der Herbst die richtige Zeit für gehaltvolle Hühnersuppen. Ein Suppenhuhn liefert Ihnen nicht nur mehrere Liter aromatischer Brühe, als Einlage im Eintopf sorgt es für Geschmack, wenn die Qualität stimmt.
Aus Fleischstücken wie der Lammschulter können Sie nicht nur Irish Stew kochen, sondern herbstliche Eintöpfe kreieren, die sogar Feinschmecker beeindrucken.
Tipp: Da man ja die unterschiedlichsten Zutaten in einen Eintopf geben kann, sollte man auch darauf achten, dass dies auch unterschiedliche Garzeiten haben. Daher sollte man die Zutaten mit den längsten Garzeiten auch als erstes in den Eintopf geben und erst nach und nach die restlichen Zutaten.
Tipp: Für noch mehr Aroma kann man die festen Zutaten oder auch das Fleisch vor Zugabe der Brühe auch mit ein wenig Öl anbraten.
Das Kochgeschirr
Ein richtig großer Suppentopf, der zehn Liter und mehr fasst, macht nicht nur für Großfamilien Sinn. In einem solchen Topf können Sie größere Mengen Eintopf zubereiten und für den späteren Verzehr für 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder für 4-6 Monate einfrieren.
Tipp: Aufgewärmt schmecken Eintöpfe oft auch noch besser, da dann die Aromen noch besser durchgezogen sind.
Übrigens können Sie Eintopf auch wunderbar im großen Bräter im Ofen zubereiten. Eintöpfe sind Comfort Food, davon kann man im Herbst gar nicht genug bekommen.
Unsere Rezept Tipps:
Da muss ich dir zustimmen, aufgewärmt schmeckt der Eintopf wirklich am besten. Bei uns ist es immer so eine Art Resteverwertung.