Hollerküchle

aktualisiert am 18.06.2026
4,5 (824 Stimmen)

Sobald die Hollerblüten erblühen, kann das Rezept Hollerküchle ausprobiert werden. Dabei die Holunderblüten in einen Teig tauchen und ausbacken.

Hollerküchle

Zutaten für 4 PortionPortionen

12 Stk Holunderdolden (frisch gepflückt)
250 ml Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Maiskeimöl)
1 EL Staubzucker (zum Bestreuen)

Zutaten für den Backteig

2 Stk Eier (Größe M)
150 g Weizenvollkornmehl (oder Weizenmehl universal)
220 ml Milch
1 Prise Salz
50 ml Mineralwasser
1 EL Honig
 PortionPortionen
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Küchenutensilien

Fritteuse Kochtopf

Zeit

25 Min. Gesamtzeit 25 Min. Zubereitungszeit

Zubereitung

Schritt 1

12 Stk Holunderdolden (frisch gepflückt)

Für die Hollerküchle (=gebackene Holunderblüten) zuerst die Holunderblüten vorsichtig ausschütteln, damit kleine Insekten entfernt werden. Nicht waschen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Schritt 2

2 Stk Eier (Größe M), 150 g Weizenvollkornmehl (oder Weizenmehl universal), 220 ml Milch, 1 Prise Salz, 50 ml Mineralwasser, 1 EL Honig

Für den Backteig zuerst die Eier trennen, dann Mehl, Salz, Eigelb, Milch, Mineralwasser und Honig zu einem glatten Teig verrühren und für rund 15 Minuten ruhen lassen.

Schritt 3

2 Stk Eier (Größe M)

In der Zwischenzeit das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und nach der Ruhezeit, mit einem Schneebesen, vorsichtig unter den Backteig heben.

Schritt 4

250 ml Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Maiskeimöl)

Nun reichlich Öl in einem Topf oder in einer Fritteuse erhitzen (ca. 170 Grad), die Holunderblüten am Stiel anfassen, in den Teig tauchen und abtropfen lassen.

Schritt 5

Sofort mit dem Stiel nach oben ins heiße Fett geben und etwa 2 Minuten schwimmend goldgelb ausbacken.

Schritt 6

1 EL Staubzucker (zum Bestreuen)

Die fertig gebackenen Hollerküchle auf Küchenpapier abtropfen lassen, die Stiele nach Wunsch entfernen, mit Staubzucker bestreuen und warm servieren.

Tipps zum Rezept

  • Besonders gut schmecken Hollerküchle mit Vanillesauce, Apfelmus oder frischen Beeren.
  • Der richtige Erntezeitpunkt für die Holunderblüten spielt eine wichtige Rolle, denn die Dolden sollten vollständig aufgeblüht, trocken aber noch frisch und aromatisch sein.
  • Die frisch gepflückten Dolden möglichst noch am selben Tag verarbeiten, da sie dann ihr volles Aroma entfalten. Die Blüten nur vorsichtig ausschütteln und nicht waschen, damit der wertvolle Blütenstaub erhalten bleibt.
  • Das Ausbacken der Dolden in heißem Fett erfordert etwas Fingerspitzengefühl, da die Blüten empfindlich sind und schnell verbrennen können.
  • Eine weitere Variante den Teig mit Bier, zuzubereiten - das verleiht dem Hollerküchle eine luftige, knusprige Textur.

Nährwert pro Portion

kcal
747
Fett
62 g
Eiweiß
10 g
Kohlenhydrate
39 g

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Kommentare

User Bild Weiblich
cp611
Bald kommt sie wieder die tolle Hollerzeit - nicht nur die Küchlein (wie sie Oma schon immer macht) sondern auch der leckere Sirup und Saft!
Thanya
Thanya
Das ist ein typisches Gericht, das es früher bei Oma gegeben hat. Es weckt bei mir auf jeden Fall Kindheitserinnerungen. Mit Honig kenne ich es nicht. Am Ende kommt Staubzucker drauf.
User Bild Männlich
schurli
Ja ,die schmecken einfach lecker.Bei uns nennt man sie Hollerstrauben,welche wir sehr gerne essen,wenn sie gerade blühen.Das ist ein gutes Rezept.Mit honig haben wir es noch nicht versucht,muss lecker schmecken.
puersti
puersti
Genau, in Österreich heißen sie Hollerstrauben und ich mache sie auch einmal in der Saison. Allerdings kommt bei meinem Teig weder Honig noch Zucker. Mit Staubzucker werden sie je nach Geschmack bestreut.
snakeeleven
snakeeleven
Anstatt der Milch verwende ich spritziges Mineralwasser oder Sodawasser , das macht den Backteig flaumiger.
puersti
puersti
Das ist eine gute Idee, ich erinnere mich, dass meine Mutter diesen Backteig oft mit Mineralwasser zubereitet hat. Danke für den Tipp
User Bild Weiblich
Vroni
Ein sehr altes Rezept, jedoch noch immer im Trend der Zeit. Hollunder ist sehr gesund. Sollte zu dieser Jahreszeit auf keinen Speiseplan fehlen.
User Bild Weiblich
sssumsi
Bin mir nicht sicher, ob bei dieser Zubereitungsart noch viel Gesundes übrigbleibt. Aber schmecken tuts auf jeden Fall.
puersti
puersti
Da gebe ich dir vollkommen recht. Denke aber, dass es auch nicht schaden kann, dieses alte Rezept in der kurzen Saison zuzubereiten. Kenne das Rezept nur mit ganzen Eiern.
Maarja
Maarja
Da freut man sich doch schon wieder auf den Frühling! Wir süßen den Teig für die Hollerkiachal nicht, nur hinterher kommt etwas Staubzucker darauf
Katerchen
Katerchen
Die muß ich selbst mal machen, ich bekam sie das letzte Mal als Kind. Die hatten wunderbar geschmeckt. Ich werde auch mal probieren, die Blüten in einen Teig für das Waffeleisen zu geben und damit backen.
User Bild Weiblich
Pesu07
Einmal im Jahr werden diese Hollerküchlein gemacht. Aber nicht mit Honig. Öfters müssen wir sie nicht haben.
User Bild Weiblich
Maisi
Ach, die habe ich schon lange nicht gegessen, haben mir als kind aber immer sehr gut geschmeckt und ich habe sie geliebt.
hexy235
hexy235
Jetzt ist sie endlich wieder da, die Hollerzeit. Werde wieder so gute Hollerküchle backen, freue mich schon sehr darauf.
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