Einfaches Dinkelbrot
Es geht nichts über den Duft von frisch gebackenem Brot. Und erst der Genuss, einen frischen, knackigen Brotlaib anzuschneiden und dabei die Kruste kracht.

Selbst Brot zu backen liegt voll im Trend
Daher kommt es nicht selten vor, dass ich umgehend eine Schnitte Brot abschneide, wenn ich beim Bäcker frisches Brot kaufe. Butter drauf und das Glück ist perfekt.
Obwohl ich frisches Brot unwiderstehlich finde und darüber hinaus Brotbacken voll im Trend liegt, habe ich es erst einmal ausprobiert, selber eines zu backen.
Mein erstes Brot hatte ich mit Sauerteig gebacken. Es war sehr gut, aber zugegeben, sehr aufwendig. Denn für die Zubereitung des Sauerteiges musst du bereits Tage zuvor mit dem Ansetzen des Teiges beginnen, bevor es zum eigentlichen Brotbacken kommt.
Brot besteht aus wenigen Zutaten
Unlängst habe ich ein Brot mit herkömmlichen Germteig ausprobiert und ein einfaches Dinkelbrot gebacken.
Um Brot zu backen, braucht es eigentlich nicht viel:
- Mehl
- Wasser
- Triebmittel
- und Ausdauer beim Kneten, hat man keine Küchenmaschine zur Hand.
Was der Teig benötigt, ist viel Ruhezeit. Denn dem Teig muss man Zeit zum Entwickeln geben. Bei den Mehlsorten sind einem kaum Grenzen gesetzt. Ob Weizen-, Roggen-, Dinkelmehl , oder die Vollkornversion jeweils davon, es ist alles möglich.
Ich hatte mich für Dinkel entschieden, da die Mehlsorte bekömmlicher als Weizen ist und sie ein wunderbares nussiges Aroma aufweist.
Zeitaufwand
40 Minuten Zubereitungszeit
+ 120 Minuten Ruhezeit
+ 30 Minuten Backzeit
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zutaten für einen Brotlaib:
- 500 g weißes glattes Dinkelmehl
- 350 ml warmes Wasser
- 1 TL Honig
- 1 Packerl Trockengerm
- 2 TL feines Meersalz
Rezept Zubereitung

- Das Wasser gemeinsam mit dem Trockengerm und dem Honig verrühren.
- Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermischen und nach und nach die Wasser-Germ-Mischung dazugeben.

- Nun entweder mit einer Küchenmaschine, dem Handmixer oder mit den Händen die Zutaten 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

- Den Teig zu einer Kugel formen und diese in eine bemehlte Schüssel geben.
- Die Schüssel mit einem Baumwolltuch abdecken und an einen warmen Ort stellen.

- Der Teig soll 1 bis 1 ½ Stunden rasten, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
- Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut zu einer Kugel formen und diese in ein gut mit Mehl ausgestäubtes Simperl (Gärkorb) legen.
- Mit einem Baumwolltuch zugedeckt, wird das Körbchen an einen warmen Ort gestellt. Den Teig erneut aufgehen lassen.
- Währenddessen das Backrohr vorbereiten. Habt ihr einen Pizzastein, dann diesen für ca. 40 Minuten bei 250°C im Backrohr auf der untersten Stufe am Gitterrost aufheizen. Alternativ ein Backblech aufheizen.
- Nun den Brotlaib auf eine Teig- oder Pizzaschaufel stürzen. Das Brot auf den Pizzastein legen.
- Den Laib ein wenig mit Wasser besprühen. Zusätzlich eine kleine Wasserschüssel in das Backrohr stellen.
- Das Brot für 25 Minuten bei 250°C backen.
- Anschließend die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 5 bis 10 Minuten backen.

- Das Brot ist durchgebacken, wenn es beim Klopfen an der Unterseite hohl klingt.
Über mich
Meine Leidenschaft ist es zu kochen, daher stelle ich auch für Familie und Freunde regelmäßig meine Küche auf den Kopf. Wert lege ich dabei besonders auf regionale und saisonale Zutaten. Neugierig, experimentierfreudig und genussorientiert sind Eigenschaften, die mich in der Küche am treffendsten beschreiben. Gaumenfreunde finden auf meinem Kochblog www.haeferlguckerin.at Leckerbissen auf Rezept zum Nachkochen.
Weitere Rezept Tipps:
Das Brotbacken funktioniert auch perfekt ohne Gärkorb. Anfangs hatte ich auch keinen, nun habe ich mir allerdings einen gekauft, kostet ja nicht viel und wenn man öfters Brot bäckt, macht das Sinn. Ich finde, das ergibt ein hübsches Muster.
Beste Grüße
Die Häferlguckerin
Ja, unbedingt ausprobieren, und nachbacken, das Brot ist sehr gut geworden. Man kann ja auch mit der Hälfte der Zutaten beginnen, dann ergibt das einen kleinen Laib Brot und kann es so austesten, ob es einem schmeckt.
Viel Freude dabei!
Die Häferlguckerin