Nudeln ungekocht in den Auflauf - funktioniert das?
So erspart man sich Zeit, Mühe und Strom - so zaubert man köstliche und gelungene Aufläufe mit ungekochten Nudeln.
So einfach geht ein Auflauf mit ungekochten Nudeln
Fast jeder kennt das Problem, ein Nudelauflauf soll gekocht werden, doch es war noch keine Zeit, die Nudeln vorher zu garen.
Diesen Schritt kann man jedoch getrost überspringen, wenn man sich an einige Vorgaben hält:
- Wichtig ist, dass die Nudeln alle die gleiche Garzeit haben. Es können zwar unterschiedliche Nudelformen verwendet werden, aber die sollten keine unterschiedlichen Kochzeiten haben.
- Am Besten wählt man eine Nudelsorte, die eine Kochzeit unter 10 Minuten hat. Dann benötigt der Auflauf ca. 35 Minuten im Backofen.
- Die ungekochten Nudeln kommen immer zuerst in die Auflaufform.
- Nun sollte reichlich Flüssigkeit hinzugefügt werden. Als Faustregel gilt, dass die Nudeln gut bedeckt sein müssen mit Flüssigkeit.
- Je nach Nudelart muss man auf 100 g Nudeln rund 200-300 ml Flüssigkeit (wie z.B.: Milch, Kondensmilch, Schlagobers, Suppenbrühe, Wein, passierte Tomaten oder fertige Pastasoßen, usw.) rechnen.
Beim Garen ist darauf zu achten, dass die Flüssigkeit die gesamte Garzeit über die Nudeln gänzlich bedeckt. Bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit nachgießen.
Durch das Garen der Nudeln in der Auflaufform spart man nicht nur Zeit, sondern die rohen Nudeln nehmen beim Garen in der Form auch mehr Geschmack auf.
Daher benötigt man beim Würzen bzw. Abschmecken weniger Salz und Pfeffer.
Köstliche Nudelauflaufrezepte
- Nudelauflauf mit Schinken
- Bandnudeln mit Lachssahne
- Nudelauflauf mit Gemüse
- Nudelauflauf mit Faschiertem
- Makkaroni Thunfisch Auflauf
- Vegetarischer Makkaroni Auflauf
Besonders gut schmeckt ein Nudelauflauf natürlich mit selbstgemachten Nudeln.