Petersilie
Petersilie findet sich in so gut wie jedem Haushalt - es handelt sich um eines der vielseitigsten Gewürze überhaupt, das an sich zu jedem Kochstil passt. Am besten schmeckt Petersilie natürlich frisch, aber auch die gefrorene Variante schmeckt hervorragend in deftigen Gerichten.

Petersilie dürfte hierzulande wohl so ziemlich jeder kennen, ob als Garnitur oder als Gewürz, ob die krause oder die glatte Variante.
Die Verwendungsmöglichkeiten für Petersilie sind sehr vielfältig, da sie beinahe zu jedem Gericht passt.
Die Petersilie ist eine zweijährige Pflanze, sodass sie nach dem zweiten Erntejahr wieder neu angesät werden muss.
Bei der Ernte werden die Stängel einfach über dem Boden abgeschnitten oder abgebrochen und die Pflanze kann immer wieder neu austreiben.
Linktipp: Anbau von Petersilie im Kräutergarten
Grundsätzlich kann man zwischen drei Sorten unterscheiden:
- Glatte Petersilie - ist kräftiger im Geschmack
- Krause Petersilie - schmeckt sehr milde und wird oft nur zum Dekorieren von Speisen verwendet
- Wurzelpetersilie - werden wegen der kräftigen Wurzeln angebaut, es sind aber auch die Blätter essbar
Es gibt auch eine Japanische Petersilie, die heißt aber nur so und gehört nicht zur Familie.
Herkunft & Saison
- Die Petersilie war ursprünglich vor allem im Mittelmeerraum heimisch.
- Auch heute noch ist sie hier zuhause, wird aber abgesehen von Asien beinahe überall auf der Welt kultiviert.
- Früher galt die Petersilie auch als Heilkraut.
- Hierzulande ist er das ganze Jahr über aus heimischer Produktion erhältlich.
- Etwa von Juni bis November ist frische Freilandpetersilie erhältlich, den Rest des Jahres wird sie in Glashäusern kultiviert.
- Petersilie kann aber nicht nur frisch im Bund gekauft werden, sondern auch tiefgefroren oder gerebelt und getrocknet.
- Beim Kauf von Petersilie im Supermarkt (im Topf oder bereits geschnitten), sollte man darauf achten dass die Blätter kräftig und saftig grün sind, sind die Blätter leicht gelblich sollte man die Finger davon lassen.

Geschmack
Die Petersilie weist eine milde Würze auf und vereint süßliche, scharfe und sellerieähnliche Geschmäcker.
Glatte Petersilie weist ein stärkeres Aroma auf als die gekrauste Variante.
Verwendung in der Küche

Petersilie harmonisiert mit den verschiedensten Geschmäckern und ist deshalb auch mit den meisten deftigen Gerichten kombinierbar - dazu gehören:
- Suppen
- Saucen
- Salate
- Fleischgerichte
- Fischspeisen
- Kartoffelngerichte
Petersilie kann zwar grundsätzlich mitgekocht werden, dabei gehen allerdings teilweise das Aroma und die Vitamine verloren.
Deshalb sollte sie besser erst am Ende des Kochvorganges untergemischt werden sollten.
Getrocknete Petersilie sollte man für ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen, damit sie ihr Aroma wieder entfaltet.
Möchte man Petersilie lagerfähig machen, bietet es sich an, sie einzufrieren.
Dazu wird sie lediglich klein geschnitten oder gerebelt und kann anschließend in Gefrierbeuteln oder -dosen eingefroren werden.
Petersilie wird zum Einfrieren nicht blanchiert, da sonst Vitamine und Aroma verloren gehen würden.
Die Knolle/Wurzel der Sorte Wurzelpetersilie wird in der Küche entweder als Rohkost oder ähnlich wie eine Kartoffel verwendet.
Sie schmeckt sehr mild, leicht süßlich, erinnert im Geschmack ein wenig an eine Karotte, hat wenig Kohlenhydrate und Kalorien.
Sie wird auch oft mit deftige Eintöpfen und Gemüsegerichten mitgekocht.
Unsere Rezept Empfehlungen:
- Petersilie gebacken
- Petersilkartoffeln
- Petersiliensauce
- Petersilienreis
- Petersilien-Pesto
- Wurzelpetersiliensuppe
Wirkung
Petersilie weist einen hohen Vitamingehalt auf, besonders die Vitamine C, E und Provitamin a sind in nennenswerten Mengen vorhanden.
Auch Eisen und Calcium sind enthalten.
Petersilie regt den Appetit an und fördert die Verdauung.
Außerdem wird ihr eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.