Brezel

von Stefan-P, aktualisiert am 21.08.2026
4,5 (2.666 Stimmen)

Die berühmten und beliebten Brezel gehören zum Laugebgebäck. Das Rezept passt hervorragend zum Frühstücksbuffet.

Brezel

Zutaten für 6 PortionPortionen

Zutaten für die Laugenbrezel

300 ml Wasser (warm)
0.5 Wf Germ
250 g Weizenmehl (W700)
280 g Weizenmehl (W480)
30 g Butter (oder Margarine)
2 TL Salz

Zutaten für das Tauchbad

1 l Wasser
40 g Natron (zum Backen)

Zutaten für das Topping

1 Prise Salz (grobkörnig, zum Bestreuen)
 PortionPortionen
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Küchenutensilien

Backblech Schüssel

Zeit

100 Min. Gesamtzeit 40 Min. Zubereitungszeit 60 Min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

Schritt 1

300 ml Wasser (warm), 0.5 Wf Germ

Für die Brezel zuerst das Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen.

Schritt 2

250 g Weizenmehl (W700), 280 g Weizenmehl (W480), 30 g Butter (oder Margarine), 2 TL Salz

Mehl, Butter und Salz zufügen und gut verkneten. Der Teig sollte schön gleichmäßig und trocken sein.

Schritt 3

Den Teig abgedeckt für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Schritt 4

Für die Brezeln nun aus dem Teig eine Rolle formen und diese in 10 bis 12 gleichgroße Stücke teilen.

Schritt 5

Daraus etwa 30 cm lange Stangen formen, welche in der Mitte dicker und zu den Enden hin dünner sind. Die Stange wie ein "U" auf die Arbeitsfläche legen.

Schritt 6

Jetzt daraus eine Brezel formen, indem man je ein Drittel der Enden der Rolle zweimal übereinander schlägt und sie dann rechts und links der dicken Mitte leicht festdrückt.

Schritt 7

1 l Wasser, 40 g Natron (zum Backen)

1 Liter Wasser zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und das Natron darin auflösen (Vorsicht, es schäumt sehr stark!).

Schritt 8

Sobald die Lauge nicht mehr kocht, werden die Brezeln ca. 20 Sekunden lang eingetaucht und mit einer Schöpfkelle (oder Einweghandschuhen) herausgenommen.

Schritt 9

1 Prise Salz (grobkörnig, zum Bestreuen)

Nach dem "Tauchbad" können die Brezeln mit grobem Meersalz, Käse, Mohn, Sesam, etc. bestreut werden.

Schritt 10

Im vorgeheizten Backofen die Brezeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 190°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen.

Tipps zum Rezept

  • Längere Ruhezeiten bei Zimmertemperatur verbessern die Kleberstruktur und erleichtern das Formen der Brezen. Ein Vorteig oder kalte Teigführung über Nacht im Kühlschrank kann zusätzlich Aroma und Lockerheit steigern.
  • Die Natronlauge bekommt man in der Apotheke (4%ige NaOH), Lebensmittelrein. Bitte "Natron" nicht mit Natronlauge verwechseln!
  • Natronlösungen sollten vorsichtig erhitzt werden, niemals sprudelnd kochen. Ein kurzes Eintauchen (10–20 Sekunden) reicht aus; zu langes Bad kann die Oberfläche aufweichen. Für eine gleichmäßige Bräunung können die Brezen nach dem Bad auf ein leicht feuchtes Küchentuch gelegt werden, bevor sie auf das Backblech kommen.
  • Ein kleines Schälchen Wasser im Ofen sorgt für Dampf und verhindert ein zu trockenes Backergebnis.

Nährwert pro Portion

kcal
346
Fett
5 g
Eiweiß
10 g
Kohlenhydrate
64 g

Autor

Stefan-P
Food-Redakteur:in

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Kommentare

User Bild Unbekannt
Geloschter_User
Dieser Beitrag wurde vom Administrator gelöscht!
Thanya
Thanya
Ja, eine Beschreibung in der Anleitung, wie man "Brezeln formt" wäre für Brezel-Neulinge bestimmt hilfreich. Gehen lassen würde ich sie auch.
GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin
Rezept ist überarbeitet und eine Anleitung hinzugefügt.
User Bild Weiblich
Kanguruh1
Ich finde, selbstgemachtes Laugengebäck schmeckt viel besser als gekauftes! Man hat natürlich einen Arbeitsaufwand, aber der lohnt sich allemal!
DIELiz
DIELiz
ich mag gerne Laugengebäck. Die Lauge darf nur nicht zu stark sein. Die Brezel ist dabei immer unsere Beilage zu Weisswürsteln und Senf.
User Bild Weiblich
Kanguruh1
Selbstgemachtes Laugengebäck ist eine Spezialität. Es herzustellen, ist einigermaßen aufwändig, aber die Mühe lohnt sich!
martha
martha
Gut finden wir die Brezel auch mit Käse oder Sesam bestreut, mit groben Meersalz mögen wir sie weniger.
Maarja
Maarja
Das finde ich allerdings auch, insbesondere nachdem die wirklich guten Bäcker auch immer weniger werden
Teddypetzi
Teddypetzi
Ich nehme anstatt Butter bzw. Margarine ein Schmalz, schmeckt meiner Meinung nach noch besser, und das Natron lasse ich weg.
DIELiz
DIELiz
hallo Teddypetzi. Ich weiss, du bist gelernter Bäcker. Aber wie bäckst du ein Laugengebäck ohne Lauge, sprich mit Natron?
Maarja
Maarja
Das würde mich auch sehr interessieren! Hast Du vielleicht ein alternatives Rezept? Ich wäre ganz froh ohne Natron auszukommen
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