10 No-Gos bei einem Restaurantbesuch
Gerade nach der Arbeit, wenn wir lieber kürzer als länger in der Küche stehen, ist ein Restaurantbesuch eine willkommene Abwechslung. Exzellentes Essen, interessante Gespräche und tolles Ambiente. Immer vorausgesetzt, dass man diverse Benimmregeln bei einem Restaurantbesuch einhält.

Früher fragte Martin Luther: „Warum rülpset und furzet Ihr nicht, hat es Euch nicht geschmecket?“. Damals gehörten diese Gesten anscheinend zum Guten Ton und ließen erkennen, dass es den Gästen geschmeckt hat. Heutzutage sind solche Sitten eher verpönt und sollten besser vermieden werden. Nachfolgend werden zehn No-Go´s bei einem Restaurantbesuch beschrieben.
1. Zu locker kleiden
Auch wenn der Jogging-Anzug bequem ist, eignet er sich weniger für einen gemütlichen Abend in dem Lieblingsrestaurant. Genauso wenig sind zu knappe Kleider angebracht, die alle Blicke auf sich ziehen.
2. Zu laute Gespräche
Wenn im ganzen Lokal zu hören ist, dass die Tante eine neue Katze gekauft hat, ist die Gesprächslautstärke eindeutig zu laut.
Insbesondere die direkten Tischnachbarn sind davon sicherlich genervt. Auch nicht angebracht ist sehr lautes Gelächter, das die Gespräche der anderen Besucher des Restaurants stören würde.
3. Fehlende Tischmanieren
Zu den ganz großen „No-Gos“ in einem Lokal gehören fehlende Tischmanieren, wie zum Beispiel:
- lautes Schmatzen
- ausspucken von Essensresten
- mit offenem Mund kauen
- das Messer ablecken
- den Teller ablecken
4. Am Buffet drängeln
Bei vielen Menschen kommt an einem Buffet der steinzeitliche Futterneid durch. Der Unterschied zu damals ist aber, dass ausreichend Lebensmittel da sind.
Das heißt, es muss nicht gedrängelt werden, um etwas abzubekommen. Und auch die Teller müssen nicht übermäßig beladen werden.
5. Smartphone nutzen

An der Eingangstür eines Lokals werden die Gäste nicht wie zum Beispiel in einem Kino aufgefordert, das Handy auszuschalten.
Dennoch ist es sehr unhöflich, ständig das Smartphone in der Hand zu haben. Und wenn dann doch einmal telefoniert werden muss, sollte leise und dezent gesprochen werden.
6. Vernebeln verboten
In den meisten Restaurants herrscht heutzutage striktes Rauchverbot. Aber auch wenn es einen separaten Raum gibt, indem die Glimmstängel erlaubt sind, ist es respektlos, die anderen Gäste vollzuqualmen. Insbesondere dann, wenn diese noch essen.
7. Übertriebenes „Ich-Denken“
Auch wenn der Kunde König ist, sollte er dies nicht zu sehr ausnutzen. Das Servicepersonal wird keinesfalls herablassend behandelt und dem Koch nicht ausgerichtet, wie er seine Speisen verfeinern kann.
8. Meckern bei Rechnung
Auch nicht angebracht ist es, mit dem Servicepersonal über die Höhe der Rechnung zu diskutieren. Wenn Trinkgeld gegeben wird, sollten es nicht einzelne Centstücke sein, da auch dies respektlos wirkt.
Grundsätzlich macht es Sinn, sich im Vorfeld über die Preise des Restaurants zu informieren.
9. Der Hund bleibt zu Hause

Auch wenn der beste Freund des Menschen überall dabei sein will, gibt es einige Lokalitäten, in denen er nicht gerne gesehen ist. Auch viele Gastronomen erlauben es nicht, dass Vierbeiner seine Räume betreten.
Denn nicht jeder Hund verhält sich ruhig und bleibt unter dem Tisch liegen. Eventuell kommt es sogar zu Streit zwischen verschiedenen Tieren, was dann die anderen Besucher stören könnte.
10. Zu traute Zweisamkeit
Häufig ist von Erlebnisgastronomie zu hören. Damit sind aber nur kulinarische und keineswegs erotische Abenteuer gemeint.
Das heißt, dass in einem Restaurant auf intensive Küsse und erst recht auf sexuelle Berührungen verzichtet werden sollte.
Wenn die Rechnung einfach hoch ist, aber richtig, sehe ich tatsächlich keinen Grund zu meckern. Man muss sich eben vorher überlegen, ob man in der Lage und Willens ist, den Bestellwunsch zu bezahlen. Das ist aber überall so, nicht nur im Restaurant.