Keine Freude für Menschen mit Arachnophobie
Es ist der Klimawandel, der dafür sorgt, dass immer wieder neue Spinnenarten in Kärnten auftauchen. Weil die meisten Spinnenarten bis zu minus 15 Grad überleben, gelinge es immer mehr Arten, auch zu überwintern, sagte Laura Waldner, die die Abteilung Zoologie im Landesmuseum leitet: „Die strahlende Tarantel zum Beispiel, die ist 2001 das erste Mal bei uns in Kärnten nachgewiesen worden, taucht jetzt auch immer häufiger bei uns auf. Es gibt dann auch die Nosferatu-Spinne, die aus dem Mittelmeerraum heraufgezogen ist.
Bei kaernten.ort.at sind faszinierende Makro-Aufnahmen der Spinnen zu sehen.
Spinnenfreund bin ich auch nicht unbedingt - bei mir kommt es drauf an, ob das Tierchen im Garten oder im Haus unterwegs ist. Im Haus (mein Reich) bekomme ich die Panik. Im Garten (Lebensraum vom 8-Beinchen) ist es mir relativ egal. Die Tarantel und die Nosferatu habe ich noch nicht gesehen. Auf Antenne Kärnten wurde auch die Wespenspinne erwähnt - ein wirklich schönes Tierchen. Bis vor 2 Jahren hatten wir sie immer im Garten - jetzt ist sie verschwunden, obwohl wir möglichst naturnah gärtnern - keine Pestizide, kein Kunstdünger.
Ich fürchte die Spinnen zwar nicht, aber im Haus muss ich sie nicht haben.
Die sollen draussen in ihren Netzen Fliegen, Mücken und Gelsen fangen.
Spinnen brauche ich auch nicht wirklich.
Wir werden noch einige Zuwanderer erleben, die uns mehr oder weniger beglücken werden.