24. August - Tag des Dosenöffners
Zwischen der Erfindung von Lebensmittelkonserven und der Erfindung des Dosenöffners lag etwa ein halbes Jahrhundert. Was war geschehen?
Am 25. August 1810 erhielt der britische Händler Peter Durand (1766–1822) das Patent auf die Konservendose (siehe dazu auch den Beitrag zum Tag der Konservendose am 25. August). Diese ersten Dosen bestanden hauptsächlich aus Schmiedeeisen (wie bei Zäunen) und waren mit Zinn ausgekleidet. Eine Materialdicke von 3/16 Zoll war hier Standard, sodass sie sich ohne Werkzeug nicht öffnen ließen. Dementsprechend fanden sich auf vielen der ursprünglichen Konserven auch Hersteller-Hinweise wie „Öffnen Sie die Oberseite der Dose in der Nähe der Außenkante mit Hammer und Meißel!“
Heutzutage hält sich jede Katze von Welt einen eigenen Dosenöffner als williges Personal. Ist also eine gute Erfindung, nicht nur aus Katzensicht ;-)
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal einen Dosenöffner verwendet habe. Heute lassen sich ja alle Dosen sehr gut ohne diese Erfindung öffnen. Irgendwo in der Lade befindet sich sicher noch ein Exemplar.
Mittlerweile habe ich keinen Dosenöffner mehr. Meinen alten Dosrnöfgner habe ich entsorgt, da sich die Dosen mittlerweile auch ohne gut öffnen lassen.
Man sollte (mechanische) Dosenöffner nicht wegwerfen, es gibt sie noch, die Dosen ohne Ring-Pull-Verschluss.
Man kann sogar Geschenke für Weihnachten oder Geburtstage in Konservendosen einfüllen und verschließen lassen – dumm nur wenn der Beschenkte dann keinen Dosenöffner mehr hat. 😁